Schulmotto:

Motto der Schule in der Widum:

 

Die Schule in der Widum freut sich über . . .

herbst00008 Kopie03

4 Klassenräume mit Nebenraum

1 Werkraum/Holz + Lager

1 Werkraum/Metall + Lager

2 Maschinenräume /Holz/Metall

1 Lehrküche

1 Computerraum

1 Trainingsraum

1 Psychomorikraum + Umkleideräume

neue Sanitär- und Pflegeräume

1 großer Theaterraum

1 neues größeres Lehrerzimmer

3 Kletterbahnen/außen und  1Kletterwand/innen

Freilichtinnenhof  zur Pausengestaltung

innenhof

theater

 

 

danke0024802

Bauen02

...hier die Fotos vom Bau !            Pfeil00036

bauarbeiter

 

 

 

     “ Komm, mach mit    

   Tag der offenen Tür in der Schule in der Widum      

 

         Eine große Attraktion: Die Kletterwand

kletternWN Lengerich. 27.09.2009

Sorgfältig wird der Hosenträger-Gurt festgezurrt. Leicht bollernd springt der Motor an, dann setzt sich das skurril wirkende Gefährt in Bewegung. Rennbuggy wird das Vehikel genannt. Vier Räder, ein solide aussehender Rahmen mit Sitzen, minimaler Ausstattung im Cockpit, Überrollbügel, eine Mini-Windschutzscheibe - fertig ist das Minimal-Mobil. Das Mitfahren macht Spaß, vielleicht auch deshalb, weil es nicht im Renntempo zur Sache geht.
Ein Mal ums Gelände der Schule in der Widum - beim Tag der offenen Tür ist das ein gern genutztes Angebot. Zumal die Gefährte sehr ungewöhnlich sind. Rennbuggys eben. Auf dem Schulgelände stehen ganz normale Kettcars bereit. Mittels Muskelkraft lässt sich ein kleiner Parcours umrunden. Wer´s drauf anlegt, ist ebenfalls flott unterwegs.                               ...für weitere Bilder hier klicken

Es ist Einiges los an diesem sommerlichen September-Sonntag. Horst Heuermann, der Rektor, strahlt mit der Sonne um die Wette. Dazu hat er allen Grund. Ein tolles Programm für den Tag, dazu die neuen Räumlichkeiten, viele engagierte Schüler, Eltern und Lehrer - perfekt, könnte man meinen.
Ein Rundgang bestätigt diese Einschätzung. Die neuen Fachräume werden in Augenschein genommen, Geräte ausprobiert, kleine Dinge wie beispielsweise Würfel gesägt, geschmirgelt und bemalt. Aus frischen Äpfeln macht eine Presse leckeren Saft. Auf dem Grill brutzeln Würstchen, verbreiten einen verführerischen Duft.

schminke2Zwei Mädchen halten sehr still. Sie werden gerade geschminkt. Bei der Tombola gehen selbst notorische Nietenzieher nicht leer aus. „Nur Gewinne“ hat die nette Frau gesagt - stimmt. An der Kletterwand herrscht großer Andrang. Die einen wollen hoch hinaus (genau gesagt 9,50 Meter), die anderen bestaunen die Kletter-Maxen, die - gut gesichert - in die Höhe entschwinden.
Trommelklänge dringen in den Innenhof. Im Theaterraum hat die Trommel-Vorführung begonnen. Die Unterstufe wird das Spiel „Wir bauen unsere neue Schule“ zeigen. Die Berufspraxisstufe schickt ihre Tänzer auf die Bühne. „Freestyle meets Breakdance“, heißt es dann. Die Lehrer dürfen auf mal ran, geben mit einem improvisierten Theaterspiel Einblick in die Lehrerfortbildung.stock2
Clowns treiben ihre Späße, ein Riesentrampolin lädt zu großen Sprüngen ein, die Geheimnisse des Stockkampfes werden gelüftet - die Schule in der Widum präsentiert sich von ihrer offenen, freundlichen Seite. „Komm mach mit!“, dieser Aufforderung folgen die Gäste gerne.

 

   Ein herzliches Dankeschön allen lieben Helfern, die diesen wunderbaren Tag mitgestaltet haben!

 

 

Einweihungsfeier 02.10.2009

 

WN Lengerich -

Endlich. Schüler und Lehrer haben mehr Platz, können in Ruhe lernen und unterrichten. Die Schule in der Widum ist um drei Gebäudeteile erweitert worden. Kosten: 3,6 Millionen Euro. „Es ist schön geworden“, lobt am Freitag während der Einweihung Hans Werner Schneiderschneider

 

Schlüsselübergabe: Christian Scharlau, Hans Werner Schneider, Horst Heuermann und Annette Willebrandt (von links) freuen sich über mehr Räume in der Schule in der Widum.

Im Theatersaal weist der Superintendent des Kirchenkreises Tecklenburg während der Feierstunde darauf hin, wie dringend nötig die Erweiterung gewesen ist. An allen Ecken und Enden fehlten Räume. „Was ist das für ein Ereignis“, freut sich der Redner. Er möchte ein Haus, in dem sich die Schülerinnen und Schüler angenommen fühlen und Menschen mit Behinderungen erfolgreich lernen können.

Die jungen Leute stimmen Lieder an. Unterstützt werden sie dabei von den „Hohnelinos.“ Die Widum-Schule pflegt seit geraumer Zeit eine Kooperation mit der Grundschule Hohne. Gemeinsam unternehmen die Mädchen und Jungen etwas. „Das hat uns integrativ nach vorn gebracht“, urteilt Widum-Schulleiter Horst Heuermann.kindertheater
Er blickt kurz in die Historie. Startete die Einrichtung 1983 mit 33 Schülerinnen und Schüler, sind es heute 150. Weil die Räume nicht im gleichen Maße mitgewachsen sind, waren die vergangenen drei Jahre schwierig. „Wir sind dankbar, dass wir den Erweiterungsbau bekommen haben“, ist Heuermann glücklich. Und: „Wir entdecken eine neue Welt.“ Es gibt eine Lehrküche, einen Computerraum,         zusätzliche Sanitär- und Pflegeeinrichtungen sowie Werkräume. Insgesamt sind 13 Räume entstanden. Das Lehrerzimmer ist ebenfalls erweitert worden. Kein Wunder, ist das Kollegium doch im Laufe der Jahre von 20 auf 50 angewachsen. Der Schulleiter dankt den Kollegium für dessen Engagement.

Den Schlüssel überreicht Architekt Christian Scharlau an den Superintendenten Schneider, der das große Stück   sofort an Schulleiter Horst Heuermann weiterreicht.

Scharlau spricht an, wie viele Hürden beim Bau in kurzer Zeit zu überwinden waren. Zunächst sind im Sommer 2006 zwei Containerklassen aus dem Boden zu stampfen. Dann reicht der Platz auf dem Grundstück nicht aus. „Das idyllische Biotop mit Teich und Wäldchen musste dran glauben“, berichtet der Architekt vom Büro agn (Ibbenbüren) von der pragmatischen Lösung. Dann musste zweigeschossig gebaut werden. Für die Schule ein großer Schritt, schließlich kennt man hier keine Treppen. Als das alles erfolgt ist, kann im Sommer 2008 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nach elf Monaten ist alles fertig.

Christian Scharlau: „Fast alle Arbeiten haben Handwerker aus der Region ausgeführt.“ 1800 Quadratmeter sind bebaut worden. „Unfallfrei“, freut sich der Planer.