Schulmotto:

Motto der Schule in der Widum:

Der Weg beginnt ...

1964

Gründung der Kreisvereinigung “Lebenshilfe” in Lengerich.

- Betreuung einzelner Kinder im ev. Kindergarten

1965

Gründung der Tagesbildungsstätte für geistig Behinderte Kinder in der Trägerschaft der ev. Kirchengemeinde Lengerich

1967

Bezug der Räumlichkeiten der Volksschule Ringel für alle Gruppen der Tagesbildungsstätte

1968

Anmietung zusätzlicher Räume im Martin-Luther-Haus, Lengerich

1969

Umzug vom Martin-Luther-Haus in das ev. Gemeindehaus nach Lengerich-Hohne

1973

Einführung des gegliederten Sonderschulsystems und Gründung der Schulen für Geistigbehinderte

1975

Übernahme der Trägerschaft durch den Kirchenkreis Tecklenburg

1983

Einweihung und Bezug des neuen Schulgebäudes in der Widum, und damit verbunden die Zusammenführung der beiden bisherigen Standorte

2003/04

Planung und Durchführung eines Anbaus für einen weiteren Klassenraum, einen Mehrzweckraum mit Trampolin und einen Pflegeraum mit Therapiewanne

2005

Mit dem neuen Schulgesetz ändert sich die Bezeichnung der Schulform in Förderschule, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

2007

Planung des Erweiterungsbaus

Zur Zeit sind 4 Schulklassen in Klassencontainern untergebracht. Diese Raumlösung nimmt viel Fläche und Gestaltungsraum des Schul- und Pausenhofes ein. Deshalb soll das Schulgebäude um ca. 1000m² erweitert werden. Der zweigeschossige Anbau beinhaltet folgende Räumlichkeiten:

  • 1 neues / größeres Lehrerzimmer
  • 4 neue Klassenräume
  • 3 Werkräume
  • 1 Lehrküche
  • 1 PC Raum
  • 1 Trainingsraum
  • 1 Theatermehrzweckraum
  • 1 Psychomotorikraum
  • 1 Physiotherapieraum
  • Pflege und Sanitärräume
  • Außenkletterwand

Durch den Anbau entsteht ein Innenhof mit weiteren Aufenthaltsmöglichkeiten. Eine zusätzliche Außentreppe verbindet den Innenhof mit den Balkonen des Obergeschosses. Im Rahmen der Erweiterung wird ein Teil des alten Gebäudes umgebaut. So sollen für die Schulleitung neue Büroraume und für die Unterstufen neue Sanitär- und Pflegeräume entstehen. Der bisherige Spielplatz wird um neue Kletter- und Spielmöglichkeiten erweitert.

Im Jahr 2009 sollen alle An- und Umbauarbeiten abgeschlossen sein.

 

 

 

2010/11

Aktuelle Zahlen

 

SchülerInnen:

 

Lehrkräfte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiteres Personal:

 

 

152

 

50, davon

19 Sonderschullehrer ( incl. Schulleitung)

21 FachlehrerInnen

2 Krankenschwester

1 Kinderkrankenschwester

1 Erzieherin

2 pädagogische Unterrichtshilfen

3 Lehramtsanwärter

1 FachlehrerInnen in der Ausbildung

 

1 Schulsekretärin

1 Hausmeister mit 1 Gehilfen

1 Küchenfrauen

3 Raumpflegerinnen

 

Zusätzlich unterstützen uns IntegrationshelferInnen, Zivildienstleistende, FSJlerinnen und PraktikantInnen.

2009

Der Neubau wird zum Ende der Sommerferien rechtzeitig fertig und bezogen.

 

 

 

Was bedeutet eigentlich “Widum”?

Der Name „Widum“ geht auf eine alte Flurbezeichnung zurück auf dem die Förderschule “In der Widum” steht und bedeutet soviel wie - „Pfarrgut oder zur Kirche gehörendes Land“.

Begriff „Widum“ lt. Wikipedia:

Der Begriff Widum bezeichnete im Mittelalter ursprünglich größere Ländereien, die der Gattin eines Herzogs, im Fall einer Witwenschaft als Versorgung zugedacht waren. Vermutlich sollte das Widumsgut die Witwe wirtschaftlich absichern und für eine Nichteinmischung in die Politik kompensieren.

Adelige Familien, die ihre weiblichen Mitglieder in Klöstern unterbrachten, statteten diese mit sogenannten Widumshöfen aus. Um die adeligen Nonnen von jeglicher Arbeit zu befreien, erhielten die Klöster Höfe mitsamt Leibeigenen zur Versorgung der Damen. In diesem Zusammenhang hat sich der Begriff Widumshof auch auf den Pfarrhof übertragen, der dem Geistlichen als wirtschaftliche Grundlage diente.

Widum taucht heute noch, wenn auch in abgewandelter Form, als Orts-, Straßen- oder Flurname auf, sowie in Österreich als Bezeichnung des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes einer (katholischen) Pfarre.

Das Wort “widum” und “wittum” leitet sich von derselben Wurzel her wie “widmen”; Widum und Wittum bezeichnet also ein “gewidmetes Gut”, in Tirol und Südtirol heute noch gebraucht als Bezeichnung für einen Pfarrhof; später wurden auch Witwenversorgungen so genannt, da auch diese “gewidmete Güter” waren; die Verknüpfung des Wortes Widum mit Witwe ist volksetymologisch, und daher nicht richtig. Belege: Duden, Etymologie, s.v. widmen, Wittum, Witwe; besonders klar: H. Paul, Deutsches Wörterbuch, s.v. widmen; weiters: M. Lexer, Mittelhochdeutsches Wörterbuch, s.v. widem, widum usw. und auch andere Wörterbücher mit etymologischen Vermerken

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